Hartmann, Johann, Landschaftsmaler und Radierer , der 1753 zu Mannheim geboren, und von F. Kobell in der Kunst unterrichtet wurde. Er erwarb sich besonders durch seine Gouachegemälde- Rollen, da er denselben einen grossen Farbenreiz zu verleihen wusste. Auch seine Ölgemälde fanden Anerkennung und besonders gerühmt wird seine charakteristische Darstellung der Tanne .
Unter den Gouachegemälden erwähnt man vornehmlich die Ausblicke des Bieler Sees und der Umgegend, denn in Biel liess der Künstler sich nieder.
Hartmann hat auch radierende Blätter geliefert, Landschaften vorstellend :
Le Château d’Angenstein, kl. 4. Pierre - Pertuis, zwei Ansichten, kl. qu. fol. Cataracte de la Suze dans l’Erguel, qu. fol. Tirerie du fil-de-fer à Reichenette, Gegenstück. Gebirgslandschaft mit einem Zaune, 1774, kl. qu. fol. Landschaft mit Mondschein, 1776, kl. qu. fol.
F. Lorieux war einer derjenigen Künstler , mit welchem er gemeinschaftlich ätzte, und ihre Ansichten aus dem ehemaligen Bisthum Basel fanden grossen Beifall. Ob dieses auch jener Hartmann sei, der für Frauenholz mit Thiery und Maler Müller 26 Blätter mit Landschaften und Viehstücken lieferte, wissen wir nicht. Das Todesjahr dieses Künstlers kennen wir ebenfalls nicht.
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