Hanson, Christian Heinrich

Hanson, Christian Heinrich, Historienmaler , der 1701 in Altona geboren wurde. Von der Natur zum Künstler bestimmt, folgte er unter ungünstigen Verhältnissen ihrem Rufe, und schwang sich nach und nach zu einer Stufe, zu welcher Künstler von reichem Talente nur gelangen. In früherer Zeit malte er zu Hamburg mehrere Bildnisse, und dem Vernehmen nach war es hier besonders ein Haußmann, der ihn auch durch Bestellung auf historische Bilder unterstützte. Endlich fand er Gelegenheit, in Rom seine Bildnisse zu vollenden, und 1831 ging er nach München , wo sich unter König Ludwig bereits ein großartiges Kunststreben entwickelt hatte. Hier sah man in den Sälen des Kunstvereins zu verschiedenen Zeiten Bilder von Hanson’s Hand, und diese gewannen stets großen Beifall, da der Künstler es versteht, neben der technischen Vollkommenheit seinen Werken in allen Ueberheiten auch das Gepräge der Wahrheit aufzudrücken, und geistige Bedeutsamkeit in sie zu legen.

Im Jahre 1831 sah man von ihm einen Genius, der ein Kind hält, und im folgenden Jahre eine Madonna mit dem Kinde. Im Jahre 1835 fand sein Fischer nach Göthe allgemeinen Beifall, ein Gemälde, das uns durch eine Lithographie von Hantistängel bekannt ist. Es ist nur zu bedauern, dass dieses Blatt im Drucke nicht ganz gelungen und wir verweisen daher auf eine andere Lithographie desselben Gegenstandes, in neuester Zeit von Rohler in der Grösse des Originals gefertigt. Andere schöne Bilder sind ferner: Kinditalienisches Mädchen, das mit seiner Mutter am Ufer des Meeres sitzt; Maria mit dem Christuskinde: eine Mutter bei ihrem Kinde; eine Gruppe von Italienerinnen; drei Engel, welche das Gloria singen; ein anderes Madonnenbild von 1856; Christus am Ölberge, und die hl. Genovefa im Kerker; zwei Gemälde, die in demselben Jahre erschienen.

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