Hans, Baumeister von Ingelheim

Hans, Baumeister von Ingelheim, erscheint 1480 als Werkmeister des Domturmes zu Frankfurt am Main . Von ihm ist der schöne

Hans. — Hanselaer, Peter van. 553

Plan, den Moller bekannt gemacht hat, und der sich noch wohl erhalten in dem Stadtarchive zu Frankfurt befindet. Hans von Ingelheim wurde vom Rathe förmlich und eidlich in Pflicht ge- nommen, und den 7. März 1433 verpflichtete er sich noch auf fünf Jahre. Sein Jahrgeld betrug 10 fl., wenn er aber noch besonders an dem Bau arbeitete, erhielt er Sommers täglich 6 Schillinge Heller zum Lohn und im Winter 4 Schillinge. Unter seiner Lei- tung wurde der alte baufällige Turm abgenommen und ein neuer gebaut; auch brach man am Turme verschiedene schlecht ge- baute oder verwitterte Steine ab. Bis zum Jahre 1490 fuhr er mit dem Bau fort, und der größte Theil des Achtecks war vollendet, als die Mittel der Geistlichkeit und des Rathes so erschöpft waren, dass man nur sehr langsam fortbauen konnte. Im folgen- den Jahre nahm der Baumeister seinen Abschied „zur Vermeidung abgünstiger Nachrede“.

Mehreres über diesen Bau S. Passavant’s Kunstreise durch England und Belgien S. 440.

Bildhauer von Cöln , der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhun- derts lebte. Er fertigte den Taufstein in der St. Catharinenkirche zu Salzwedel . Diese Kirche stand schon , und daher könnte dieser Bildhauer mit jenem Hans von Cöln, der sich zu Chemnitz niederliess, eine Person seyn. S. Joh. von Cöln. Dieser Cölner Meister war auch Maler; wir glauben nicht, dass er von dem Bildhauer zu trennen sei, wie Fiorillo dieses gethan hat.

In jener alten Zeit waren viele Maler zugleich auch Bildhauer.

Fiorillo sagt, dass ein Hans von Cöln mit seinem Sohne Simon in der Kirche von Miraflores in Spanien gearbeitet habe. Ein Hans von Flandern arbeitete wohl dort; aber dieser ist vermut- lich Hans Hemling.

Hans von Flandern. S. Juan Flamenco.

Briefmaler. S. Sporer.

Hans von Lüttich. S. H. Lück.

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