Haller von Hallerstein, Christian Wilhelm Karl Joachim, Baron, Zeichner, Kupferstecher und Maler, wurde 1771 zu Hippoltstein bei Nürnberg geboren. Seine Eltern bestimmten ihn zum Staatsdienste und daher widmete er sich in seiner Jugend der Rechtsgelehrsamkeit; allein er fand sich nach absolvirten juri- stischen Studien immer mehr zur Kunst und deren Geschichte ge- zogen. Er unternahm zu diesem Behufe mehrere Reisen und auf diesen kam er mit Männern in Berührung, die zu seiner artisti- schen Ausbildung Wesentliches beitrugen. Einen eigentlichen Leh- rer hatte er nie. In Nürnberg fand er zuerst an Ihle, Guttenberg, Nusbiegel, Zwinger freundschaftlichen Rath; dann besuchte er in Stuttgart Dannecker, Müller und Heideloff; in Dresden fand er Graff und Grassi; in Berlin gingen ihm Frisch, Schadow, Weitsch, Rehberg u. s. w. an die Hand. In der Folge erhielt er die Stelle eines königl. Gallerieinspektors zu Nürnberg, und daselbst lebt dieser Künstler noch im Rufe eines geschickten und höchst unter- richteten Mannes.
Haller et al. — Haller v. Hallerstein, Carl Freiherr.
Der Kupferstecher Guttenberg, ganze Figur in einer Landschaft sitzend, 1709-
Vues de Suisse, 6 Blätter, im Taschenbuch für romantische Lek- türe, Heilbron .
Sites pittoresques dans les environs de Berlin 1801.
Boutrimés pittoresques. 12 Blätter zu Falk’s Taschenbuch für Freunde des Scherzes und der Satyre, 1803.
„Fünf Blätter Umrisse in den Tablettes d’un Amateur des arts, par St. Paterne. Berlin 1803.
Carikatur auf die grossen Damenhüte.
Bildniss des Prinzen von Radziwil.
Bildniss des Bildhauers Rauch,
Sign. Manara, in ganzer Figur,
Baron von Führer.
Bildniss des Professors Burguet.
H. v. Levetzau, königl. dänischer Chargé d’Affaires in Hamburg,
Prinzessin Elise Radziwil.
Valentin Hauy, Direktor des Instituts der Blinden in Paris.
Gruppe von sechs Aposteln, nach C. D. Asam: W. C. Haller von Hallerstein sculp. A. 1737 act. 16. Graevenbergae,
Die Wäscherin. a «
Eine sitzende weibliche Figur mit einer Tafel, worauf de Haller steht, radirt.
Die Ruinen des Schlosses Heimburg,
Ansicht des fünfeckigen Turmes auf der Veste zu Nürnberg.
42 Devisen für Papparbeiten, auf einem Aquatintabogen.
Einige Vignetten.
Überdies lieferte dieser Künstler bei verschiedenen Gelegenhei- ten literarische und artistische Aufsätze und Abhandlungen. In Be- zug auf die Geschichte der Stadt Nürnberg hat er wichtige For- schungen gemacht.
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