Haemmerl, Johann: Maler und Kupferstecher

Haemmerl, Johann: Maler und Kupferstecher , geboren in München, und daselbst ertheilte ihm sein Vater, ein Maler, den ersten Unterricht. Später studierte er die Akademie der bildenden Künste in München und kehrte 1815 an die königl. Porzellan-Manufaktur zurück. Hier gewann er einen ausgezeichneten Dekorationsstil, der ebenso neu und geistreich war, als die Kupferstechung selbst geschmackvoll war. Die herrlichen Vasen, großenteils mit Gemälden von Adler, die fast an alle europäischen Häuser versandt wurden, sind von ihm decorirt. An dem schönen Schloss in Schönborn malte er die Gemälde, auch in der Darstellung von Vögeln und Blumen. Später widmete er sich ausschliesslich der Kupferstecherei und bewies sich auch hierin als geschickter. Er hat einen großen Antheil an den Bildern der neuen Kirche in Regensburg , die Gebrüder Boissero in der Vorstadt Au, beschäftigten ihn, in der neuesten Zeit bemerkenswerte Zeugen der in München untergegangenen Schule.

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