Hadrianus, der Kaiser, muss ebenfalls in der alten Kunstgeschichte erwähnt werden. Hadrian war, nach dem Zeugnisse der alten Schriftsteller, in der Kunst wohl erfahren. Victor (epitom. XIV.2.) nennt ihn Maler und Bildner in Erz und Marmor (Pictor fictor- que ex aere vel marmore) und dieser Schriftsteller setzt noch bei, dass der Kaiser Nebenbuhler Polyclet’s und Euphranor’s gewesen sei. Auch Dion (LXIX. 3. §. 30.) bestätigt, dass Hadrian in beiden Kün- sten erfahren gewesen (xai yap Iλαγος καὶ Ἐυφράνος), und Spartia- nus nennt ihn Picturae peritissimus.
Hadrian fertigte auch den Plan zum Tempel der Venus und der Roma, der noch steht, freilich seines alten Schmuckes beraubt. Nach Dion’s Zeugnis leitete der Kaiser selbst den Bau. Dieses Werk weist dem Kaiser einen entschiedenen Rang in der Reihe der alten Architekten an. Über sein Bildnis S. Mongez Icono- graphie romaine.
Häberlin, Leonhard, Maler, der 1643 in Ulm arbeitete und dann Stadtmaler in Nürnberg wurde. Hier renovierte er 1670 das Gemälde des Hans Graf an der Schau. Auch Zeichnungen hinter- ließ dieser Künstler. S. Weyermann’s Nachrichten, etc.
Häblich, Johann Budolph, Glasmaler zu Ulm, der um den An- fang des 17. Jahrhunderts dort Ruf genoss, malte auch Bildnisse in Öl.
Häblich, Christoph, der Sohn des Obigen, war Zeichner und Maler in Ulm. Im Jahre 1600 wurde nach seiner Zeichnung ein Feuerwerk gestochen.
Häblich, Johann Budolph, Christoph’s Sohn, war Maler und Kupferstecher in Ulm. Von ihm ist das Titelblatt zum Ulmer Quartkalender von 1717. Dieser Künstler starb 1722 im 30. Jahr.
Ein Paul Häblich war Zeichner und Stückjunker in Ulm. Die- ser entwich 1715.
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