Haastert, Isaak van, Zeichner und Maler, der 1753 zu Delft ge- boren wurde. Sein erster Lehrer war unbedeutend, und dann kam er zu H. Lapis von Venedig, der damals in Delft Bildnisse und Hi- storien malte. Haastert wählte aber das Landschaftsfach. Er malte auch Ansichten von Städten und andern Orten, und seine Land- schaften staffirte er öfter mit Thieren. Die Naturgeschichte zog ihn besonders an, vornehmlich das Thierreich. Er wählte öfter Thiere zum Gegenstande der Darstellung und auch zwei Blätter mit Tiegern und Löwen gab er heraus, alle nach der Natur ge- malt. Seine Bilder sind gewöhnlich klein, da er wegen der Auf- fertigung von Zeichnungen nicht Zeit genug fand, einen großen Raum auszufüllen. Von seiner Erfindung ist das Titelblatt des Werkes: Het Genootschap Christo sacrum. Leyden 1801.
Auch gab Haastert eine Physiognomik heraus, und als Dichter wurde er nicht minder bekannt. Ueberhaupt ist sein Ruf als Dich- ter und als Freund der schönen Künste größer, wie als Maler. S. van Eynden Geschiedenis etc. III. 55.
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