Haas, Johann Meno, Kupferstecher und Miniaturmaler, geb. in Copenhagen 1752, gest. in Berlin 1833. Dieser geschickte Künstler, der, um eine zahlreiche Familie zu ernähren, nur zu viel für Buch- und Kunsthändler arbeiten musste, studirte unter J. M. Preissler in Copenhagen die Kupferstecherkunst, erwarb sich den ersten und zweiten Preis, ging dann nach Paris , um dieselbe dort unter de La Thiay seine Studien fortzusetzen, und kehrte nach einiger Zeit in seine Vaterstadt zurück. Im Jahre erhielt er einen Ruf nach Berlin, um einige Bilder der Gallerie in Kupfer zu stechen, und stellte sein Probeblatt: die Verstossung der Hagar, bereits 1780 aus. Zu seinen namhaftesten Werken gehören außerdem:
Der deutsche Fürstenbund, nach B. Rode, ein Blatt, welches ihm die Mitgliedschaft der Akademie zu Berlin erwarb,
St. Margaretha mit der Palme, nach Rafael, für das niederrheinische Taschenbuch,
Der König von Preussen, nach Cunningham,
Alex Kolpin, nach Hoyer.
Rolff Krage, Scene aus der dänischen Geschichte, nach Paulsen,
Anna Colbiöresen, Scene aus derselben Geschichte,
Die Prinzessin Louise von Preussen,
Zwei Landschaften, nach Poelenburg.
Die Verstossung der Hagar, nach G. Flink.
Zwei Kinder in punktirter Manier,
Friedrich II.
König Friedrich Wilhelm I,
Karl der Grosse mit der Kirche in Aachen , nach J. P. Scheurer.
Scene aus der Schlacht bei Rossbach, nach Hampe. Minister von Alvensleben , nach Dähling . Friedrich II. bei dem Uebergang über die Oder 1758.
Leopold von Anhalt-Dessau in der Schlacht bei Kesseldorf.
Der Sieg der christlichen Heldin über die Hölle, nach Rafael.
Abschied Alexanders I. von Friedrich Wilhelm III. und Louise von Preussen, nach Dähling;
Friedrich der Grosse, nach L. Wolf.
Verstoßung der Hagar, nach G. Hlink.
Sechs Pferde nach 5Volfl und Ammon zu Naumann’s und Helm- brecht’s Charakteristik der vorzüglichsten Hengste und Zucht- stuten im Fr. Wilh. Gestüt.
Friedrich II. zu Pferde, 1808, nach Wolff’s Zeichnung; eine seiner letzten größeren Arbeiten. H. 21 Z., Br. 16 Z.
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Dieses ist das ähnlichste und best gestochene unter den vielen Bildnissen, die von diesem Monarchen existiren, ein vorzügli- ches Blatt.
Die Bildnisse des Königs Friedrich Wilhelm und der Königin
Louise, auf einem Schwarzkunstblatt;
St. Hieronymus schreibend, nach Rafael, im Umriss, kl. 4.
Eine Folge von kleinen Bildnissen: Heinrich III. von Frank- reich; Carl IX.; Jeanne d’Albret; Ludwig II. von Bourbon;
Prinz Condé.
Das Abendmahl des Herrn.
Christus am Oelberge.
Jesus als Lehrer der Menschen.
Johannes am Jordan, alle nach Schübert.
Einige Scenen aus Moliere’s Geizigen, nach Dähling, für den neuen Iflandischen Theateralmanach 1807.
Friedrich des Einzigen Unerschrockenheit in Gefahren, nach
Rode.
Wallenstein, nach van Dyck, im hist. Kalender 1803.
Die Flucht Franz I. aus der spanischen Gefangenschaft,
Maria Stuart auf ihrem Todeswege,
Portrait des Medizinalrathes Horn.
Einige Blätter für die Sammlung ausgezeichneter Feldherrn.
Erinnerung an die dritte Reformationsjubelfeier 1817.
Der Kronprinz von Preussen zu Pferde, nach Kirchhof, Gegen- stück zum Friedrich.
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