Gyzen, Frans

Gyzen, Frans, Historienmaler von Leyden, von welchem man in Brabant noch Altarbilder findet. Der Prediger Smit zu Rotterdam besass das Portrait des Künstlers, und mehrere andere seiner Bil- der finden wir in Hoet's Catalog verzeichnet. Darunter erinnern ei- nige an Breughel’s Manier.

Vielleicht ist er mit jenem Pieter Gyzen des Houbracken eine Person. Dieser soll Breughel’s Schüler gewesen sein und zwar des Fluweelen Breugel, wie ihn die Niederländer nennen.

H.

Haag, G. und N. van. S. Haeften. Haag, G. und N. van. S. Haeften. Haag, Tethart Philipp Christian, Zeichner und Maler, der zu Hessen-Cassel 1737 geboren wurde. Er kam mit seinem Vater sehr jung nach den Niederlanden, und dieser unterwies ihn in den Anfangsgründen der Malerei . Anfangs übte er die Portraitmalerei, später malte er jedoch auch andere Gegenstände, besonders aber zeichnete er Pferde. Nach dem Tode seines Vaters wurde er Hof- maler des Herzogs Wilhelm V., des Statthalters der Niederlande , der ihm auch zugleich die Aufsicht über seine Gallerie anvertraute.

Man findet von diesem Künstler eine bedeutende Anzahl von Wer- ken, darunter aber werden seine Pferde am meisten gerühmt. Ausführ- lich beschrieben ist eine seiner Zeichnungen mit Pferden in der Ge- schiedenis der vaderland, Schilderkunst door R. van Eynden en A. van der Willigen II. 264. Sie stellt vier Pferde in verschiedener Stellung dar, dazwischen steht der Stallknecht und vorn liegt ein Hund. Diese Zeichnung, aus der Sammlung H. Helmont zu Har- lem, hat Jedermann bewundert. J. Lastmann hat nach seiner Zeich- nung die Predigt des Johannes in der Wüste gemalt. Im Jahre 1788 wurde T. Haag Dekan der Gesellschaft Pictura zu Gravenhage, und 1788 starb er. In der letzten Zeit seines Lebens war er auch Di- rektor der Zeichnungsakademie im Haag. Vinkeles hat das Bildnis Wilhelm V. von Nassau nach ihm in Rupfer gebracht, und in A. Vusmaer’s Algem. Natuurk. en hist. Beschr. sind einige Blätter mit

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