Gutensohn, Johann Gottfried

Gutensohn, Johann Gottfried, Architekt, der zu Lindau am Constanzer See 1792 geboren wurde. Er studierte auf der Aka- demie der Künste zu München und 1819 ging er nach Italien , wo er bis 1827 verweilte. Während dieser Zeit machte er die eifrigsten Studien, und als Resultat seiner Bemühung sind die Denkmale der christlichen Religion, oder Sammlung der ältesten christlichen Kirchen oder Basiliken Roms, mit J. M. L. Knapp herausgegeben.

Rom 1822 — 206, 1 — Stes Heft, gr. fol.; auch unter dem Titel: Monumenti della religione christiana etc. Mit J. Thürmer besorgte er die Herausgabe einer Sammlung von Denkmälern und Verzierungen der Baukunst in Rom vom 15. bis 16. Jahrhundert. (Collection de monuments et decorations d’archi- tecture etc.) Rom 1826, 1 — 3. Heft. Diese beiden Künstler ra- dirteten die schönsten Theile und Ornamente aus den Loggien des Vatikans und der Villa Madama, besonders aus der letzteren die treff- lichen und nun halbverdorbenen Deckengemälde des Giulio Ro- mano. Die Herausgeber erwarben sich durch die Treue und durch die Zierlichkeit, womit sie diese Werke nachgebildet haben, ein grosses Verdienst für die Kunst und ihre Geschichte. Nach seiner Rückkehr wurde Gutensohn k. b. Hofbauingenieur, und als königl. Kreisbauinspektor erhielt er vom Könige den Auf- trag, den Plan zu einem Kursaale in Brückenau zu entwerfen, und nach demselben wurde auch der jetzt bestehende prächtige Saal ausgeführt. Im Jahre 1832 reiste dieser Künstler als Architekt des Königs Otto I. nach Griechenland, und hier fand er nicht weniger reiche Beschäftigung als in Italien, sowohl im Dienste des Königs, als in Betrachtung der Monumente jenes classischen Landes,

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