Gutenberg, Heinrich, 465
Gutenberg’s Name unten in der Mitte. Sie ist der Grösse nach, sowie die folgende, die bedeutendste Arbeit des Künst- lers, fleissig ausgeführt und sehr verständig behandelt. H. 4.
Sch. 2 Z. 3 L., Br. 2 Sch. 6 L ;
Ansicht des Podnovinskyschen Platzes in Moskau , nach de la
Barthe. Man findet von dieser Platte Abdrücke vor aller Schrift, in gleicher Grösse mit dem obigen Blatte,
Die Auferweckung des Lazarus, nach W. E. Dietrich. Das Blatt gehört zu den Arbeiten des Künstlers aus seiner besten Zeit, das Gegenstück zu demselben ist: Die Rückkehr des verlor- nen Sohnes. Der erste Abdruck ist bloss rechts mit ‚dem zu- sammengehängten H. G. und se, bezeichnet. Jedes 10 Z. hoch, 7 Z. 7 L breit,
Die Taufe des Kämmerers durch Philippus, nach Dietrich. Die frühesten Abdrücke sind vor den Künstlernamen und vor der Inschrift, dann solche wor. der Unterschrift, in der Mitte un- ten: H. Gutenberg sc. Aus des Künstlers bester Zeit, H. 7
Der Morgen, nach Dietrich, eine der vorzüglichsten Arbeiten des Künstlers. Die Eauforte ist von Weisbrud. R. Daudet hat das Gegenstück zu demselben geliefert (V’apres-midi), H. 1 Schi 9 L., Br. 1 Sch. 5 Z.
Kaiser Karl V., nach van Dyck. Die ersten Abdrücke sind bloss links unten mit: Vindyk pinx., rechts mit H. Gutenberg sc.
a Rome 1700 bezeichnet. Es gehört das Blatt zu dem Pracht- werk über die Galerie von Florenz und zugleich zu den treff- lichsten Arbeiten des Künstlers. Das Pferd ist meisterhaft ge- Jungen. H. 8 Z. 6 L., Br. 6 Z. 2 L.
Judith mit dem Haupte des Holofernes, nach Ph., van Dyck. Es ist eine von des Künstlers letzten Arbeiten zu dem von Filhol her- ausgegebenen Werk über das französische Museum. Sie hat nicht die Wärme und den Schmelz der frühern Stiche. H. 4
Ein Blatt aus einem französischen Romane: Jüngling mit galo- nirtem Kleide, hinter ihm ein Frauenzimmer, nach Ch. Eisen. Sehr guter Stich. H. 5 Z. 4 L., Br. 3 Z. 8 L
Die drei Grazien. Dieses Blatt gehört zu den seltenen und frü- hern Arbeiten des Künstlers. H. 4 Z. 8 L., Br. 3 Z.
Das Hirtenmädchen in der Fensteröffnung, nach G. Flink. Die ersten Abdrücke haben das Wappen, aber keine Inschrift in der
Marge. H. 7 Z. 7 L., Br. 6 Z. 4 L. Dieses Blatt ist mit Kraft, Weichheit und Wahrheit gestochen, und zwar in der besten Zeit des Künstlers.
Eine büssende Magdalena, nach Franz Furini. Erste Abdrücke sind bloss links mit: Furino pinx., rechts mit H. Gutenberg sc. be- zeichnet. (Galerie de Florence). H. 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 7 L.
Scene aus der Zauberin Sidonia: der Greis mit dem Jüngling,
der ein Schwert hält, nach Gauermann. H. 3 Z. 10 L., Br. 228 L.
Eine Scene aus dem dritten Gemälde des häuslichen Lebens: ein schlechtgekleideter Knabe spricht zwei Spaziergänger, um Al- zuusen an. H. 3 Z. 9 L., Br. 2 Z. 7 L.
Paul und Virginie, zwei Kinderporträts, nach J. B. Greuze. Bei den früheren Abdrücken fehlt die Adresse und auch solche ohne Unterschrift gibt es, unter der Vorstellung in der Mitte mit H. G. sc. bezeichnet. Die Stiche sind sehr weich, gefällig und aus des Künstlers letzter Zeit, H. 10 Z. 2 L., Br. 8 Z. 5 L.
Nagler’s Künstler-Lex. V, Bd. 30- S
Gugtenberg, Heinrich.
Der Kreuzträger des Pabstes Pius VII. Die Platte hat durchaus keine Unterschrift. Der Künstler hat dieses Blatt in Rom nach der Natur gezeichnet. Es ist selten. H. 2 Z. 9 L., Br. 2 Z.
Büste des Raphael Mengs. Der frühere Abdruck hat die fehler- hafte Inschrift: Traiter sur la peinture, auf dem aufgerollten Papier vor dem Namen des Künstlers. H. 6 Z., Br. 4 Z.
Dem Dauphin wird die Guillotine gezeigt. Der Künstler radirte dieses burleske Bild ohne eine ausführliche Zeichnung sich vorher davon zu fertigen. Ein Abdruck befindet sich in dem obenangezeigten Werke über die Nürnbergischen Künstler. Un- ten steht links der fingirte Name des Stechers: Fr. Jaubart sc. und in der Marge: Der Sohn des unglücklichen Königs Ludwig XVI. bei Erblickung der Guillotine. In den ersten Ab- drücken fehlt diese erklärende Unterschrift noch. H. 5 Z. 11
Das Portrait Sörgels, nach H. Hessel, H. 4 Z. 9 L., Br. 4 Z.
Portrait des Syndicus Hässlein, nach Hessel’s Zeichnung. H. 7 Z., Br. 5 Z. 6 L. Die ersten Abdrücke vor der Schrift sind bloss mit HG sc. bezeichnet. In den zweiten Abdrücken steht dabei: JH Haeslein, gest. 1796. Die dritten Abdrücke haben eine zwei- zeilige Inschrift und die vierten haben wieder die vierzeilige.
Die Kuh am Zaune, nach J. B. Huet. H. 5 Z. 8 L., Br. 7 Z. 11 D. Die allerersten Abdrücke der vollendeten Platte sind vor den Buchstaben H G sc. .
Ein Hirte mit Külzen und Schafen, ein unausgeführter Abdruck. H. 7 Z. 2 L., Br. 10 Z. 11 L.
Die vier Evangelisten, nach J. Jordaens. Dieses treffliche Blatt gehört zum Musée français. H. 7 Z. 9 L., Br. 6 Z. Die er- sten Abdrücke sind ohne Schrift, die späteren mit der Unter- schrift: Les quatres Evangelistes.
Ein Kürassieroffizier der kaiserlichen französischen Garde, nach Isabey, im Prachtwerk, welches über die Krönung Napoleon’s erschien. H. 11 Sch. 2 Z. 2 L., Br. 7 Z. 10 L.
Ansicht aus der Gegend von Florenz, nach J. Ch. Klengel. Es gibt von diesem Stiche einige Abdrücke vor aller Schrift. H. Zwei Ansichten aus der Gegend von München, nach W. Kobell. Die frühesten Abdrücke sind vor aller Schrift. H. 6 Z. 2 L., Br. 9 Z. 2 L.
Die Vorlesung, nach Lavrince. Die ersten Abdrücke sind bloss mit den Namen der Künstler bezeichnet. H. 10 Z. 3 L., Br. Psyche schöpft Wasser, Psyche trinkt, nach H. Lips. Der Stich ist reich und vorzüglich lobenswerth. H. 3 Z. 8 L., Br. 2 Z. Basrelief mit einem verwundeten Krieger, nach Marechale. H. 4
Die Gemme mit Amor, nach Mayer. H. 4 Z. 2 L., Br. 2 Z. 5 L.
Romulus hat den Remus erschlagen, nach Merice. H. 7 Z. 1 L., Br. 3 Z. 7 L.
Nanette vom Gewitter erschreckt, nach F. Meyer. In den spä- tern Abdrücken steht in der Mitte der Marge: Nanette effrayée. Eine trefflich gelungene Arbeit aus des Künstlers bester Zeit. H. 6 Z. 2 L., Br. 8 Z. 9 L.
Eine Gemme (Venus vor Amor), nach Heinrich Meyer. H. 3 Z. 5 L., Br. 2 Z. 7 L.
Der Sabiner-Raub, nach J. de Mirys. Die Staffel ist von Bertaux. H. 7 Z. 1 L., Br. 3 Z. 7 L.
Christus und die Frau, die sein Kleid anrührt, nach J. M. Moreau jun.; H. 5 Z. 2 L., Br. 3 Z. 1 L. Schwacher Stich.
Die Bestürmung eines Walls, zu Voltaire’s Henriade; einer der vorzüglichsten Stiche aus der besten Zeit des Meisters; die Ätzung von Moreau. H. 5 Z. 3 L., Br. 3 Z. 4 L.
Wenn kauft der Amerikaner ein Stück Land ab, nach J. Moreau. Die ersten Abdrücke sind nur mit den Namen der Künstler bezeichnet. Das Blatt gehört zu den Arbeiten aus des Künstlers bester Zeit. H. 5 Z. 7 L., Br. 3 Z. 6 L.
Neun Szenen aus der französischen Geschichte, nach Moreau’s Zeichnung: Eine wilde Schweinsjagd, Chlodwig am Grabmal, die Entthronung des Königs, die brennende Flotte, das Zelt vom Blitze getroffen, die Kronentsagung, der König vor dem Zelt sitzend, die heil. Jungfrau erscheint einem Landmanne, der Gefesselte auf dem Bette. H. 7 Z., Br. 4 Z. 8 L.
Die Bestürmung eines Walls, größer als das Obige, für eine Ausgabe der Henriade in 4. H. 7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 3 L.
Ein Wettrennen, ein Spazierritt von Herren und Damen, nach Moreau. Es gibt Abdrücke vor der Schrift. H. 10 Z., Br. 8 Z. 4 L.
Rousseau’s letzte Worte. Die gewöhnlichen Abdrücke sind links außer der Vorstellung mit J. M. Moreau le jeune, Del., rechts mit: H. Guttenberg Sculp. bezeichnet. In der Mitte der Marge befindet sich über einer dunklen Wolke, aus der die Strahlen der Sonne hervorbrechen, der Name J. J. Rousseau etc. Frühere Abdrücke sind folgendermaßen bezeichnet: Unten steht links: J. M. Moreau delin., rechts H. Guttenberg sc. und in den Strahlen der Sonne der Name J. J. Rousseau. Es gehört dieser Stich unter die besten Arbeiten Guttenberg’s aus seiner vorzüglichsten Zeit. H. 8 Z. 9 L., Br. 1 Sch. 6 L.
Eginhard und Emma, nach H. Näcke; zart und schön gestochen, im Frauentaschenbuche 1817. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 11 L. Es gibt Abdrücke vor der Schrift.
Regner Lodbrog’s Tod, nach Näcke. Es ist dieses einer der letzten Stiche Guttenberg’s, im Frauentaschenbuche 1818. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 11 L.
Jupiter, eine Gemme, nach J. A. Nahl. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 1 L.
Vier Darstellungen von Gemmen: Eine Furie, Minerva, Venus, Diana und Actäon, in Ovalen. H. 6 Z., Br. 5 Z.
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