Gunst, Pieter van

Gunst, Pieter van, Kupferstecher zu Amsterdam , wo er nach Huber um 1667 geboren wurde. Diese Angabe ist wahrscheinlich, aber Basan ist im Irrthum, wem er diesen P. van Gunst erst 1724 geboren werden lässt. R. van Eynden und A. van der Willigen (Gesch. der vaderland. Schilderk. I. 256) glauben im Gegentheile, dass bald darnach der Künstler gestorben sei. Man hat von P. van Gunst viele Bildnisse, unter denen besonders jene nach van Dyck und die in Larrey’s Historie von England nach van der Werf geschätzt sind. Seine Bildnisse zeichnen sich durch Nettigkeit der Arbeit aus. Ueberhaupt hatte dieser Künstler mehr Geduld als Genie.

Die Schlachten Alexanders: der Übertrag über den Granicus, in 35 Blättern; die Schlacht von Arbela, in 3 Bl.; der Einzug in Babylon , 2 Bl.

— Die Liebehändel der Götter, nach Titian, 9 Bl. gr. fol. Gezeichnet.

Georg Prinz von Dänemark, Oval.

Balthasar Bekker, Verfasser des Werkes: Bezauberte Welt, nach Webber, kl. fol.

Wilhelm Caesarino, nach van Gunst, Oval.

Jacob Saportas, 4.

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