Gumpp, Johann Baptist, Civil- und Kriegsbaumeister, der Sohn Christophs, stand anfänglich in Diensten des bayrischen Hofes, und auch die Stadt München bediente sich seiner. Der Magistrat ließ bei Gelegenheit der Rückkehr Max Emanuel’s aus dem Türkenkriege von Gumpp die Zeichnung einer Triumphpforte mit emblematischen Darstellungen fertigen. Sie ist von G. Ambling auf einem Folioblatte in Kupfer gestochen und bezeichnet: Jo. Bapt. Gumpp Ingen. inven. et delin. – Lipowsky sagt, dass dieser Künstler die Belagerungen und Schlachten des Churfürsten Max Emanuel, die von Wening gestochen wurden, gezeichnet habe. Die Gemälde lieferte F. J. Beich, und nach diesem müssen also die Zeichnungen für den Stecher gefertigt sein. Dieser J. B. Gumpp lebte noch zu Anfang des vorigen Jahrhunderts. In letzterer Zeit wurde er kaiserlicher Rath und Oberingenieur der Festung Constanz. S. auch Joh. Martin Gumpp.
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