Gumpp, Johann Anton, Maler zu München , vermutlich der Sohn des Obigen, der um 1650 geboren wurde. Dieser Künstler war churfürstlich bayrischer Hof- und Kammermaler und von diesem Hofe wurde er auf mannichfaltige Weise betätigt. Er malte Altarbilder, und in den churfürstlichen Schlössern. Im Jahre 1702 verzierte er in Schleißheim ein Cabinet mit Arabesken. Dabei war er auch in der Architektur erfahren, und so bediente man sich seiner bei Festdekorationen sowie heiligen Gräbern, und zur Zeichnung von Catafalken. Einen solchen, ehedem in der Theatiner-Kirche aufgerichtet, stach M. Hartwanger für F. v. Couviller’s Vitruve bavarus. Dieses Blatt sagt in der Aufschrift, dass die Erfindung vom churfürstlichen Theatermaler J. Anton de Gump herrühre, einem Tyroler, und dass er dieses „praeclarum opus“ um 1675 entworfen habe. In Lipowsky’s bayrischem Künstlerlexicon heißt es nach einem Manuskript von Kretz, dass dieser J. A. Gumpp gestorben sei, allein wir fanden in archivalischen Dokumenten, dass erst 1720 dessen Tod erfolgte. Es ist dieses auch jener gewisse Anton Gumpp, der bei Lipowsky im Nachtrage unter Mich. Gumpp erscheint.
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