Gümpel, Friedrich, Maler und Kupferstecher zu Berlin, wo er geboren wurde. Er bildete sich auf der Akademie seiner Va- terstadt zum geschickten Künstler, und daher wurde er schon 1814 Mitglied derselben. Im Jahre 1817 erhielt er die Stelle eines königl. Professors an derselben Anstalt, zu deren Ruhme er fortwährend wirkte. Seine Werke bestehen in Abbildungen von Pflanzen, Frucht- stücken etc. Von 1804–6 gab er Jacquin’s Hortus Vindobonensis 1–4. Heft in gr. fol. heraus. Dann hat man von diesem Künstler die Abbildung der deutschen Holzarten, 2 Bände mit 216 Kupfern,
r. 4. Berlin 1808–20; Abbildung der fremden hier in Deutsch- land ausdauernden Holzarten, Berlin 1819–25. I. Bd. mit 100 illuminirten Kupfern. gr. '
Mit F.L. von Schlechtenthal gab er die Abbildung und Beschrei- bung aller in der Pharmacopoea Borussica aufgeführten Gewächse heraus, von 1827 an. 2 Bände in 36 Heften, doch wohl noch nicht komplet. Zwölf Modelle zu Pracht-Strumpfbändern für Damen sind von J. Gümpel gezeichnet und gestochen. Berlin .
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