Guillemont, Maler zu Paris , der sich in David’s Schule bildete. Er lieferte schon ein preiswürdiges Gemälde, welches die Ge- schichte des Antiochus darstellt, wie dieser zu seiner Stiefmütter Stratonice Liebe hegt. Um 1810 befand er sich in Rom , den er- sten grossen Preis der Malerei erhielt er jedoch erst 1810, und dazu eine Medaille erster Klasse. In der Kirche St. Thomas von Aquin ist eine Kreuzabnehmung, und 1810 malte er auf Veranlas- sung des Präfekten des Departement de la Seine, die Erweckung des Jünglings zu Naim, und in demselben Jahre malte er aus Aut-
Tritt der Minister des königl. Hauses den Mars, wie er mit
Hilfe des Amors die Rhea Sylvia im Schlafe überrascht. Sein Tod
des Hippolyt, ein schönes Bild, ist in der Galerie Luxembourg;
und 1824 malte er drei Szenen aus dem Leben des heil. Vincent
de Paula, als Skizzen zu den Fresken in der Kapelle dieses Heiligen in St. Sulpice. Für den Minister des Innern malte er: den
König René von Anjou zu Pferde und den König von Neapel. Im
Jahre 1827 sah man seine Gemälde mit, dem Kampf des Herkules
und Mars, Acis und Galathea, die Überraschung des Mars bei
der Venus und die Aufnahme der heil. Jungfrau. Im ersten Saal
des Staatsrates im Louvre malte er 1830 die Gnade Mariens
gegen die Rebellen seiner asiatischen Provinzen, als Seitenstück
zu Bouillon’s Cinna.
Den Taufnamen dieses wahrscheinlich noch lebenden Künstlers
konnten wir nicht erfahren; selbst Gabet nennt ihn nur N. Guillmont. Er wurde indessen auch durch deutsche Blätter bekannt.
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