Guillaume, Frère

Guillaume, Frère, Glasmaler von Marseille , de Marcilly, wie Vasari sich ausdrückt, kam in die Dienste Papst Julius II. nach Rom , und unternahm nach Claude’s, eines französischen Glasmalers, Tod, die Arbeit im Vatikan und für die beiden Kirchen St. Maria del Popolo und dell’Anima. Späterhin berief ihn der Cardinal von Cortona dahin, in welcher Stadt er, so wie in Arezzo , wo er sich häuslich niederliess und starb, viele Glasmalereien verfertigte, die Vasari hinsichtlich des vortrefflichen Ausdruckes der Figuren nicht genug loben kann.

Die Glasmalereien der vatikanischen Zimmer gingen bei der Plünderung Roms von den Kriegsvölkern Karl V. zu Grunde, indem die Soldaten die bleiernen Eintrassungen derselben verwendeten, um Flintenkugeln zu lügen. Zu Vasari’s Zeiten sah man noch davon in der stanza del Incendio das von Genien getragene Wappen Leo X., welches aber gleichfalls jetzt nicht mehr vorhanden ist.

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