Guibal, Nicolas

Guibal, Nicolas, der Sohn des Obigen, wurde 1725 zu Lunerville geboren. Er erlernte bei Cl. Charles die Malerei und in seinem 16. Jahre kam er nach Paris zu C. Natoire. Hier gewann er 1754 den Preis, ging aber bald darauf nach Stuttgart , wo er im neuen Schlosse Beschäftigung fand. Nach 15 Monaten ging Guibal nach Rom, und in dieser Stadt fand er an Mengs einen Freund und Beschützer. In Rom verweilte er vier Jahre, bis ihn der Herzog von Württemberg nach Stuttgart einlud, um seine Malereien im

Schlosse fortzusetzen. Hier malte er jetzt 15 Deckenstücke, und zu gleicher Zeit bekleidete er die Stelle eines Architekten und Professors der zeichnenden Künste. Sein Fürst beschäftigte ihn auf mannigfaltige Weise, und doch malte er auch noch für den Churfürsten von der Pfalz , für Mannheim etc. Die meisten seiner Deckenstücke in der Residenz gingen zu Grunde. Solche malte er auch im Lustschlosse auf dem Berge bei Stuttgart und im Tempel der Verschwiegenheit.

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