Guglielmi, Gregor, Maler, der zu Rom geboren wurde, und bei F. Trevisani seine Kunst erlernte. In Rom erwarben ihm seine Fresken im Siechhause zum heil. G. in Sassia als jungen Maler grosse Achtung, doch ist er hier wenig bekannt. Er verliess die Stadt bald, aber schon als Mitglied der Akademie von S. Luca,
Guglielmo. — Guglielmo.
kam 1753 nach Dresden , und nach einem Jahre erwarb er sich in Wien durch seine Gemälde im grossen Saale der Universität und der Gallerie des königl. Schlosses in Schönbrunn grossen Beifall. Nachdem er einige Zeit in Turin gearbeitet hatte, ging er nach Berlin , und von da nach Augsburg , wo er mehrere Altarblätter und Plafondstücke in Pajlästen malte;
Im Jahre 1772 begab er sich mit S. de Derichs nach St. Peters- burg, hier aber starben bald darnach beide an einem Tage, nicht ohne Verdacht der Vergiftung,
Guglielmi besass Leichtigkeit in der Anordnung, einen schönen Farbensinn, und in der Zeichnung befliss er sich der Strenge der römischen Schule. Seine Stärke bestand im Fresco; in Ölbildern ist er schwächer. E. Haid hat sein Bildnis gestochen.
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