Guerin, Jean

Guerin, Jean, Miniaturmaler von Strasburg, der zu Obernay 1836 mit dem Rufe eines trefflichen Künstlers starb. Er hatte schon durch die erste ausgezeichnete Probe seines Talentes in Paris den Schutz der Marie Antoinette gewonnen, und er verließ die Königin auch während der unglücklichsten Tage nicht. Am 20. Juni 1703 warf er sich zwischen die Dolche der Mörder und die be-

Guerin, Pierre.

drohte Fürstin, denn er gehörte zu den unerschrockensten Nationalgardisten. Während der Schreckensperiode wurde er proscribirt, und erst unter dem Consulate durfte er wieder nach Paris zurückkehren, wo er jetzt zwischen Augustin und Isabey den Ranz behauptet. Seine Bekanntschaften waren glänzend. Er lebte in vertrauter Freundschaft mit Bernadotte, dem jetzigen König Schwedens, mit Desaix, Rapp, Moreau, Cafarelli. Kleber, sein Jugendgefährte, vermachte ihm seinen Säbel ,

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