Guenther, Matthäus, Maler, der zu Bisenberg bei Lands- berg in Bayern geboren wurde. Sein Meister war C. D. Asam in München , und hier ist auch das Deckengemälde in der Elisabe- thinerkirche von seiner Hand gemalt. Er führte auch das Platond-
stück in der Klosterkirche zu Indersdorf aus, und unter seine schön- sten Arbeiten zählt man die Frescomalerei in der Pfarrkirche zu Wiltau, die 1754 entstand. Auch die Decke der prächtigen Abtei zu Schwarzach in Franken ist von ihm gemalt, so wie das Altar- blatt in der St. Georgen-Pfarrkirche zu Diessen.
Dieser Künstler wurde später Direktor der Akademie der Künste zu Augsburg und als solcher starb er 1791. G. Haid, J. G. Rugendas, E. Eichel u. a. haben nach ihm gestochen. Man hat auch eigenhändig geätzte Blätter von ihm: a) Der Heiland mit dem Kreuze, in halber Figur, kl. 4.- St. Joseph mit dem Jesuskind , Halbfigur, Ell. A.
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