Gubitz, Johann Christoph

Gubitz, Johann Christoph, Holz- und Stahlschneider, auch typographischer Künstler, geb. zu Heinrichs bei Suhl 1754, gest. zu Berlin 1826. Von seinem Vater, einem Arzte in Suhl , erbte er die Liebe zu den Wissenschaften, aber Familienverhältnisse zwangen ihn zu einem anderen Geschäfte. Er wählte die Buchdruckerkunst, übte sich aber nebenbei auch in der Holzschneidekunst, in welcher er bereits glückliche Versuche gemacht hatte, als ihn Prof. Unger 1789 nach Berlin berief. Hier beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Stahlschneidekunst, und die Stempel zu den sogenannten Unger’schen Schrift- und Notentypen sind sämtlich von ihm. Es ist zu bemerken, dass sie nur fälschlich den Namen eines andern tragen. Dieser redliche Mann hatte sein Leben hindurch oft mit Krankheiten zu kämpfen; zuletzt erblindete er auf einem Auge, und beinahe 20 Jahre war er fast unablässig von Schmerzen geplagt. F. W. Gubitz ist der Sohn dieses Mannes, der sich 1820 in der Haude- und Spener’schen Zeitung Nr. 138 mit kindlicher Liebe über seinen Verlust aussprach.

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