Guay, Jakob, Juwelier und Edelsteinschneider von Marseille, der zu Paris bei F. Boucher die Kunst erlernte. Die Steinschneide- kunst übte er erst in reiferen Jahren, nachdem er die Steine des Cabinets Crozat geschenkt, und jene der grossherzoglichen Sammlung Digitized by Google
Jungen zu Florenz, wo er sich 1742 aufhielt. Zu Rom copirte er einige antike Köpfe, wie den Antonius, der besonders gefiel. Nach seiner Rückkehr ertheilte ihm der König in Paris den Auf- trag, seine vorzüglichsten Thaten in Edelsteine zu graben, wozu er mit dem Siege von Fontenoy nach Bouchardon’s Zeichnung den Anfang machte. Im Jahre 1748 wurde er auf Befehl des Königs zum Mitglied der Akademie ernannt; er soll über noch 1783 ge- lebt haben. Die Mdme. Pompadour hat nach ihm 63 Blätter geätzt,
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