Guadagnino, der Beiname des venetianischen Künstlers Giovanni Andrea Valvassori oder Vavassore. Dieser Name findet sich auf einer Folge von 10 Holzschnitten, welche die Arbeiten des Herkules vorstellen. Auf einem Blatte mit einer Darstellung aus Ovid’s Me- tamorphosen stehen die Buchstaben IO. G., und auch diese könn- ten Johann Guadagnino bedeuten. Dann hat man noch eine Bi- blia pauperum, in welcher die Figuren und der wenige Text in Holz geschnitten sind. Auf dem letzten Blatte steht: Opera di Giovanni Andrea Vavassori ditto Guadagnino: stampata novamente nella inclita citta di Venezia. Laus., Deo. Auf einer grossen, in Holz geschnittenen Charte von Italien steht mit gothischen Lettern: Italia opera di ioanne andrea di vavassori ditto Vadagnino.
Dieser Guadagnino ist nach aller Wahrscheinlichkeit eine Person mit jenem Formschneider, der sich mit den gothischen Buchstaben z. a. und I, A. bezeichnete. Man nennt diesen Johann Andrea Auch die Buchstaben ZA stehen auf alten Blättern, was Zoan An- drea bedeutet. Zvan und Joanne ist im Venetianischen gleich be- deutend, und der vollständige Name dieses alten Formschneiders heisst demnach: Joanne oder Zoan Andrea Vavassori, genannt — Guadagnino oder Vadagnino, s. auch Zoan Andrea, wo mehrere Blätter verzeichnet sind.
Guadal, Martin Ferdinand. s. Quadal. Meusel und Füssly er- wähnen seiner obenhin unter Guadal.
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