Gruner, Ludwig, Maler, Zeichner und Kupferstecher , wurde 1801
zu Dresden geboren. Von der Natur mit einem glücklichen Kunst-
talente begabt, studierte er auf der Akademie seiner Vaterstadt, dann
zu München und 1825 ging er nach Italien , um unter den be-
rühmten Stechern Longhi und Anderloni die begonnenen Studien
fortzusetzen. Er hat bereits mehrere Blätter geliefert, welche von
den rühmlichsten Fortschritten zeugen. Gruner blieb bis 1832 im
Auslande,
Man hat von seiner Hand verschiedene Porträts, die mit einem
Monogramme bezeichnet sind:
Bildnis eines Mannes mit einer Lanze, fast vom Rücken gesehen,
mit gegen den Beschauer gewendetem Gesichte, im Grunde Felsen,
nach Velasquez, dem Finanzrath H. W. Campe gewidmet, und in Mailand gestochen, kl. fol.
Der heil. Bartolomäus, nach Velasquez, ein kräftiges Blatt und
im Geiste des Originals,
Christus, halbe Figur, aus einem Gemälde Rafael’s bei dem Gra-
fen P. Tosi in Brescia .
Der Kopf eines Alten, nach Grassi.
Der Kopf einer alten Frau mit einer Haube, in dreiviertel An-
sicht, nach Aug., Kraft, 8.
Das Bildnis des Rafael Mengs, nach dem eigenen Gemälde des
Letzteren, 1832.
Der sitzende Silen, aus der Villa Pamfili, £fol.
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