Gruenewald, Hans

Gruenewald, Hans, Formschneider, und der Bruder des Obigen, den, aber ohne hinreichenden Grund.

Die künstlerische Thätigkeit dieses Hans Gruenewald ist also wie man glaubt. Man nimmt muthmasslich Aschaffenburg als seinen Geburtsort, und um 1450 soll er das Licht der Welt erblickt haben. Seine Thätigkeit will man in denselben Städten begründet wissen, wie bei seinem angeblichen Bruder; allein die Formschnitte, die man ihm zuschreibt, sind wohl grösstenteils dem Baldung Gruen zu vindiciren. So legen ihm Einige auch eine grosse Ansicht von Frankfurt bei, aber dieses Blatt hat eher den Hans Graf zum Urheber. Diejenigen, die sich in Christ's und Bryan’s Werken in Bezug auf Monogrammen-Deutung Raths erholen, werden drei solche ähnliche Zeichen dem Hans Gruenewald beigeschrieben finden, wenig begründet.

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