Gropius, Carl

Gropius, Carl, Zeichner und Maler zu Berlin, ein rühmlich be- kannter Künstler. Nachdem er im deutschen Vaterlandt in die Grundsätze der Kunst eingeweiht war, ging er nach Paris und hier- auf machte er sich durch seine Reisen im südlichen Europa , in Griechenland u. s. w. allgemein bekannt. Er zeichnete hier über- all die merkwürdigsten Ansichten, sowohl landschaftliche Szenen, als Monumente jeder Art. Gropius ist einer der talentvoll- sten Panoramen- und Decorationsmaler. Seine Bilder in Öl zeich- nen sich sowohl durch den Gegenstand der Darstellung als durch die Richtigkeit und Wahrheit aus, welche er in Zeichnung und Färbung seinen Werken verleiht. Trefflich sind seine Ansichten des Schlosses Marienburg und andere Arbeiten dieser Art. Im Jahre 1825 malte er für die Prinzessin Friedrich der Niederlande zwei Ansichten der beiden Hauptplätze von Berlin mit dem königl. Schlosse und dem königl. Palais.

Ausserordentlichen Beifall erwarb er sich auch durch seine Thea- ter-Decorationen. Ein gepriesenes Werk dieser Art ist neben an- dern die Cathedrale von Rheims zu Schiller’s Jungfrau von Orleans. Gropius ist auch k. Hoftheatermaler und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Im Jahre 1823 gab er in Verbindung mit J. Schoppe im k. Institute zu Berlin die Früchte malerischer Rei- sen durch Oesterreich, Italien und die Schweiz heraus, 12 Lie-

Gros, Pierre le. 4 393

Ferungen in gr. fol. als Studien für Kunstliebhaber, Landschafts-, Baukünstler etc. Auch eine Sammlung von Decorationen hat man von ihm. Dieser Künstler ist königl. Decorateur und seit 1822 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

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