Grooth, Georg Christoph und Johann Friedrich, Söhne des Hofmalers Johann Christoph Grooth in Stuttgart , erwarben sich als Maler eine bis zum Auslande verbreitete Berühmtheit. Der ältere Bruder (Georg Christoph), im Jahr 1741 nach Petersburg gerufen, zeichnete sich als Portraitmaler aus, starb aber schon 1749 im 33. Jahre. Man besitzt von ihm Porträts der Kaiserin Elisabeth (im Admiralitätsgebäude) und mehrerer Grossen, kräftig ausge- führt und von lebendigem Colorit. Einige hat Socolof in Ku- pfer gestochen.
Der jüngere, welcher 1764 Mitglied der Akademie wurde, arbeitete in der Gattung der Thiermalerei, und hierin kann er den geschicktesten Künstlern seiner Zeit beigezählt werden, wegen der Wahrheit der Darstellung, der sichern Auffassung des
charakteristischen Lebens, und der Korrektheit der Zeichnung, die in seinen Bildern herrscht. Für das Schloss in Sarskvoeselo fertigte er 45 Gemälde, welche todtess Wild, Geflügel und le- bende Thiere enthalten. Ein besonders, 1702 erschienenes Verzeich- niss, benennt sie ausführlich. Den Lieblingshund der Kaiserin stach C. M. Roth in Kupfer. Mehrere von ihm gemalte Vögel sieht man in der Akademie der Künste. Johann Friedrich starb um 1780.
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