Grimoux oder Grimou, Jean Alexis

Grimoux oder Grimou, Jean Alexis, Maler von Romont im
Canton Freiburg, der ohne Meister ein sehr geschickter Künstler
wurde. Besonderes Talent hatte er zur Bildnismalerei und seine
meisten Gemälde stellen Halbfiguren von Frauenzimmern vor, die
er pittoresk kostümierte. Diese Bilder, oft nur Phantasieköpfe, sind
schön, markig und kräftig gemalt, sehr impastiert, in einer dem
Rembrandt ähnlichen Manier. Einige seiner ausdrucksvollen Köpfe
wurden von Flipart, Lepicie, Le Villain, Romanet u. a. gestochen.

Jener Grimoux machte sich zu Paris als Künstler Ehre, die
nur durch seine liederliche Lebensweise geschmälert wurde. Doch
hatte er eine ungeheure Meinung von sich. Als er einmal, nach
Gewohnheit, spät vom Trinkgelage nach Hause zurückkehrte und
Getöse vernahm, schrie er aus vollem Halse: „Je suis Grimoux“,
weil er glaubte, dass der Ruhm seines Namen alle Gefahr beseiti-
gen könne.

Er starb um 1740 im 60. Jahre.

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