Griffier, Robert

Griffier, Robert, Maler und der Sohn des Obigen, wurde 1638 in England geboren. Er malte ebenfalls Rheinlandschaften und andere Veduten, Marinen mit Schiffen und Barken, und dabei hatte er ein ausserordentliches Nachahmungsvermögen. Er täuschte mit seinen Copien nach Wouvermans, van der Velde und andern Nie- derländern. Der böse Ruf, in welchen er als Copist kam, beweist, dass er den John Bull dadurch zuweilen hinterging, obgleich er die Originale nur restaurirt haben wollte. Dieses Umstandes erwähnt Walpole. Auch in seinen Veduten leistete er Treffliches und in reinen Ansichten übertraf er sogar seinen Vater.

Er zeichnete und colorirte trefflich. In den späteren Jahren ging er von Amsterdam , wo er sich lange aufhielt, nach England , und hier starb er in hohem Alter. Feytama weihte ihm ein Gedicht, p. 289.

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