Grelot, Guillaume Joseph, Zeichner, der den berühmten J.
Chardin nach Persien begleitete. Grelot zeichnete die Figuren
in der Reise desselben, die 1711 zu Amsterdam erschien, unter
dem Titel: Voyages en Perse et autres lieux de l'Orient, in 4. u. 12.
Dieses Werk ist interessant. Eine neue Auflage mit mehreren
Kupfern ist von 1735 in 4 Bänden in 4., und die Pariser-Ausgabe
von 1811 besteht aus 10 Bänden in 8., mit einem Atlas in gr. fol.
Langles hat sie herausgegeben.
Man erzählt, dass Chardin seinen Zeichner auf der Reise so
hart gehalten hat, dass dieser mit A. Bembo von Venedig um 1671
zurückkehrte; allein die Ursache ist nicht ganz sicher angegeben.
Einige sagen, dass zu jener Zeit Chardin dem Grelot als Zeichen
seines Wohlwollens die Zeichnungen von Konstantinopel und der
Umgebung als Eigentum überlassen habe. Man hat von Grelot
eine Relation nouvelle d’un voyage de Constantinople, mit Planen
und Figuren, nach der Natur aufgenommen, aris , ein
Reisewerk. Im folgenden Jahre erschien das Werk in 12., und
die englische Übersetzung von 1688 ist in gleichem Formate.
Dieses Werk ist sehr genau und gewissenhaft verfasst.
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