Gregori oder Gregorio, Carl

Gregori oder Gregorio, Carl, Kupferstecher von Florenz , geb. 1719, gest. 1750. Sein Meister war J. Frey in Rom , er selbst aber lebte die längste Zeit in Florenz. Hier arbeitete er nach verschiedenen Meistern: für das Museo fiorentino (Bildsäulen und Maler- Bildnisse); für Gerini’s Cabinet; für die Pitture del Salone imperiale del palazzo di Firenze 1751; für die Azioni gloriose degli uomini illustri fiorentini; für Gabbiani’s Raccolta di cento pensieri, die Hugford erst 1762 herausgab. Diese letzteren Blätter, woran auch A. Schweikard, S. Pacini u. a. arbeiteten, ahmen leicht lavirte Zeich- nungen von höchstens zwei schwachen Tünen nach.

Eines seiner vornehmsten Werke, die Abbildungen der Gemälde in der Capelle des heil. Philippus Neri, hatte den Titel: Opus Bernardini Barbatello, detto Poccetti, quod in Sacello S. S. Neri et Achillei in atrio Templi S. Magdalenae de’ Pazzis Florentiae ad- servatur, gr. fol.. J. B. Betti, C. Faucci und Ferd. Gregori hal- fen ihm bei der Arbeit:

La Madonna del Sacco, nach A. del Sarto, gr. qu. fol. Ohne Namen des Stechers.

Vier Blätter nach Dominichino’s Gemälden in Grottoferrato, Das Leben des heil. Nilus vorstellend, fol.

Cäsar erhält aus Aegypten verschiedene Geschenke, nach A. Al- lori, sehr gross.

Titus Quinctius Flamininus im Rathe der Achäer, nach A. Al- lori, gr. qu. roy. fol.

Das grosse Gastmahl, welches Syfax von Numidien dem Scipio gab, nach demselben.

Dieses sind drei Allegorien auf Lorenzo von Medici, aus dem Werke: Pitture de Salone imperiale di Firenze,

Venus und Amor in einer Landschaft, nach F. Boschi, gr. fol. Aus Lastri Pitt. Nr. 78.

Ruhe auf der Flucht in Aegypten, nach B. Franceschini, gr. fol. Aus der Sammlung des Grafen Gerini.

Christus, nach Titian’s Bild in der Akademie S. Luca zu Rom.

Die heil. Familie in einer Landschaft, wo Jesus auf dem Lamme reitet, nach Rafael, gr. fol.

Maria, welche das Jesuskind anbetet, nach Correggio, qu. fol.

Madonna della Seggiola, nach Rafael, kl. fol.

St. Paudius mit seinen Chorherren, nach S. Betti, 4.

Das Bild der Maria, von Engeln nach Bologna gebracht, kl. fol.

Die heil. Catharina, nach F. Bartolozzi, fol.

St. Bonicella Cacciaconti, Halbfigur, nach A. Bonfigli, 4.

Christus erscheint der Magdalena als Gärtner, nach Albani, 1756.

Das Mausoleum der Prinzessin Charlotte von Lothringen, nach J. Chamant, fol.

Fatum Ghismundae, kl. Bl. nach Manozzi.

Cicero’s Rückkehr aus dem Exil, nach A. Francia – Bigi’s Fresco im Palazzo zu Florenz. Aus dem Pitture del Palazzo in Firenze, gr. qu. fol.

J. Berkheyden vor der Staßfelei sitzend, kl. fol.

Gregori oder Gregory, Ferdinand. 455

Franz Maria, Großherzog von Toskana, nach Campiglia, fol.

Eleonora de Gonzaga, seine Gemahlin, nach A. Malmi, fol.

Sebastian Bombelli, nach dessen Gemälde, fol.

Aesculapius, aus dem Mus. florent., vor dem ersten Drucke, gr. fol. Selten,

Endymion, aus dem Mus. florent., fol.

Narcissus, ebendaher, fol.

Der Messerschleifer, berühmte Statue aus dem Mus. flor., zwei Ansichten.

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