Grebber, Peter de, Maler und Kupferstecher zu Harlem, wo er um 1600 geboren wurde. Sein Vater Franz und Heinrich Grebber unterrichtete ihn in der Kunst, und so wurde er ein geschickter Maler. Man findet in Harlem Historien von seiner Hand, in öf- fentlichen Gebäuden und in Cabineten. Auch im Bildnisse war er trefflich. Jenes des Cornel Simon Cluverius hat Th. Matham ge- stochen und C. Conink brachte sein Bildnis des Adrian Tetrodius in Kupfer.
Auch C. Bloemaert, A. Riedel u. A. haben nach ihm gestochen. Seine eigenhändig geätzten Blätter, die er im Stil Rembrandt’s aus- führte, sind selten und in geringer Anzahl vorhanden. Susanna im Bade von den Alten überrascht, mit Grebber’s Mo
nogramm und der Jahrzahl 1645 bezeichnet, fol. Bei Weigel 14 Thlr. *
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, in halber Figur, 1654 fol.
Christus und die Samariterin am Brunnen: Dicit ei mulier etc. P. de Greb, inuent. H. 10 Z. 11 L., Br. 8 Z. Die ersten Abdrücke sind vor Grebber’s Namen.
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