Granger, Jean Perin, Historienmaler, wurde zu Paris 1779 geboren, und von Allais, Regnault und David in seiner Kunst unterrichtet, in welcher er auf einer ehrenvollen Stufe stand. Im Jahre 1801 wurde ihm mit dem Gemälde des Antiochus, der Scio’s gefangenen Sohn zurückgeschickt, schon der erste Preis der Akademie zu Theil; 1812 und 1817 erhielt er Medaillen und 1820 eine solche von Gold. In seinen Werken offenbart sich Reinheit der Zeichnung, und kein oberflächliches Studium der großen Meister. Sie sind von angenehmer Färbung. Im Museum zu Bordeaux ist sein Ganymed von 1812, und das Gemälde mit dem Apollo und Cyparissus erwarb 1817 der Graf Sommariva. In der Kirche St. Suplice zu Paris ist sein Bild des hl. Carolus Borromäus und jenes, welches die Ehrenbezeugungen des Titus vorstellt, ist im Museum zu Versailles . Im Jahre 1827 malte er für die Galerie Luxembourg Peleus und Andromache, und später erhielt er vom Präfekten des Seine-Departements den Auftrag, für Notre-Dame die Heilung der Blinden durch Jesus in einem Gemälde darzustellen. Ein anderes Bild: die Aubetung der Magier, musste er für Notre-Dame de Lorette malen, und auf Befehl des Ministeriums malte er für die Stadt Verdun die Verkündigung.
Dieses ist doch wohl auch jener Zeichner, der für das Musée français mehrere Zeichnungen lieferte, und den Füssly im Supplement zum Künstlerlexicon für einen andern Künstler als den unseren hält. Auf die Einheit der Person schließen wir daraus, weil Gabet in seinem Dictionnaire des artistes erst 1812 eines Gemäldes von Granger erwähnt, und in den früheren Jahren scheint er sich also mit jenen Zeichnungen beschäftigt zu haben. Er wird auch als Zeichner gerühmt.
Granger hält ein Atelier für junge Leute beiderlei Geschlechts. Die Dämen stehen unter Aufsicht seiner Frau.
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