Grandin, Jakob Ludwig Michael, Historienmaler von Elbeuf , wo er um 1780 geboren wurde. Er bildete sich 1802 in David’s Schule, hielt sich aber nicht lange, da er eigenen Weg verfolgen wollte. In dem bezeichneten Jahre brachte er ein Ge- mälde zur Ausstellung, welches er den Preis des Gesanges nannte, Man sieht hier einen Hirten, der die Flöte bläst, während zwei andere und Nymphen zuhören. Fiorillo IH, 530 rühmt dieses Bild wegen der guten Zeichnung, wegen der Ruhe und Grazie, die in dessen Bildern herrschen; Landon aber, welcher es Annal. II. 205 in Umriss giebt, findet Mängel in der Ausführung und dann scheint es ihm gegen den Anstand zu seyn, dass der Künstler die Hirten nackt dargestellt, während die Nymphen bekleidet erscheinen. Später sah man von Grandin: Daphnis mit Blindheit geschlagen, Telemach, Sappho mit zwei Begleitern, und zwei Nymphen im Bade. Die zwei letzten Bilder brachte er 1808 zur Ausstellung. Sie erwarben ihm eine Medaille. Spätere Werke kennt Gabet nicht, und so scheint der Künstler entweder Paris verlassen zu haben, oder gestorben zu sein. Im Jahre 1814 sah man diese Bilder wieder auf der Ausstellung.
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