Granacci, Francesco

Granacci, Francesco, Maler von Florenz, geb. 1477, gest. 1544. Er war bei Dom, Ghirlandajo Mitschüler von Andrea del Sarto, und blieb stets der innige Freund dieses Meisters, dem er auch in sei- ner Kunst viel verdankte. Vasari rühmt ihn ebenfalls als trefflich, was er vorzüglich durch Buonarotti’s Mittheilungen und durch das Studium nach seinen Cartons wurde. In seinen Gemälden bemerkt man indessen nur eine Annäherung an den neueren Stil, und er liebte noch immer die alte Weise. Er mälte a tempera heilige Familien und Zimmergemälde, welche leicht mit Ghirlandajo’s Wer- ken verwechselt werden könnten, weil sie etwas von diesem Meis- ter haben. Ein Gemälde, in welchem er dem neueren Style sich mehr nähert, als in andern, ist in S. Jacopo tra fossi zu Florenz , Es ist dieses das Gemälde der hl. Jungfrau auf einer holzigen Bühne, unten S. Zanobius und Franciscus, jünger und ausgebildeter soll sich seine Behandlung in der Himmelfahrt zeigen, welche ehe- dem in S. Pier Maggiore war. Auf diesem Gemälde war ein ganz Buonarottischer St. Thomas. Seine Gemälde waren nie in grosser Anzahl vorhanden, da Granacci, vom Glücke begünstigt, nicht des Erwerbs willen, sondern nur zur Lust malte. Gerne war er bei der Anordnung öffentlicher Feste und Maskeräden. Il Lastri Pittrice ist die heil. Jungfrau, welche dem heil. Thomas den Gür- tel reicht, aus dem Hause Rucellai, gestochen.

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