Graenicher, Samuel, Maler und Kupferstecher , wurde zu Zofingen im Kanton Bern 1758 geboren, und unter Casanova in Dresden zum Künstler gebildet. In dieser Stadt blieb er auch als ausübender Künstler ; hier erwarb er sich den Ruf eines geschickten Portrait - und Thiermalers und dennoch starb er in Armut. Anfangs malte er Portraite, dann auch Heiligenbilder , öfter Copien, und zuletzt zog er das Fach der Thiermalerei vor, worin er treffliches leistete. Man hat von seiner Hand auch verschiedene Blätter:
Costüme in Sachsen , 25 getreue Abbildungen der interessantesten Volkstrachten in Sachsen, nach der Natur von ihm gez., in Aquatinta geätzt und colorirt. kl. fol. Zus. 8 Thlr.
Costüme der k. sächs. Armee, von Sauerwein gez., von ihm in Aquatinta gefertigt, 30 Bl. kl. fol. 10 Thlr.
Poniatowsky zu Pferd, nach Kiel, kl. fol.
Das Bildnis Pius VI., ex offic. Mechel, 8.
Die eifersüchtigen Kater, Aquat. qu. 4.
Sechs Blätter Landschaften mit Thieren, nach K. du Jardin, P. de Laar und J. Fyt rad. qu. 4.
Vier Blätter von Pferden mit Kühen, qu. 8.
Die Hündin mit Jungen, nach F. Snyders, qu. 4. Die Löwin mit Jungen, nach Rubens rad. qu. 4. Es finden sich von seiner Hand auch geistreiche Zeichnungen.
Graeter, S. Haspel.
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