Gourmont, Jean de

Gourmont, Jean de, Formschneider , der gegen das Ende des 16. Jahrhunderts lebte, dessen Papillon I. 1589 erwähnt, ohne Näheres über ihn zu bestimmen, was auch in Heller’s ‚Geschichte der Holzschneidekunst‘ S. 245 geschieht. Die Werke dieses Künstlers sind mit einem Monogramme bezeichnet, und dieses ist demjenigen ähnlich, welches Bartsch P. gr. IX. 421. als das eines unbekannten Künstlers anführt. Dieser arbeitete nach Tobilas Stimmer, und nach Bartsch an Blättern, die sich in der deutschen Übersetzung des Livius finden: Titus Livius und Lucius Florus. In das Deutsche übersetzt, fol. sine loco et anno. Dass dieses Zeichen wirklich den J. Gourmont bedeute, glaubt Brulliot Dict. des monogr. IN. App. I, 266. durch ein Titelblatt mit demselben Monogramm beweisen zu können. Dieses stellt architektonische Ornamente vor, Festons und Arabesken, in welchen man sechs Genien sieht. Das Buch mit diesem Blatte erschien zu Paris unter dem Titel: La Géomance, abrégée de Jean de la Taille de Bondaroy etc. A Paris. Pour Lucas Breyer 1574, 4. Das Bildnis Bondaroy’s und die Vignette mit dem Löwen in diesem Werke scheinen von einem geringeren Künstler zu sein, als Gourmont, kaum

. Dasselbe Zeichen findet man auch auf einem Blatte, welches drei Pfeifer mit Federmützen vorstellt, z. B.

Füssly erwähnt die Bildnisse der Kardinäle Karl II. von Bourbon und von Vendôme, a Paris .

Alle diese Blätter, die wohl nicht das ganze Werk des Künstlers ausmachen, sind in Holz geschnitten; aber es gibt auch Kupferstiche, die ein solches Monogramm und den Namen J. D. Gourmont tragen. Das Zeichen haben: r 5 1 $ ,

Venus und Cupido. H. 6 Z. 7 L., Br. 3 Z. 10 L. —

Zwei ruhende Bauern: Post laborem quies. H. 2 Z. 11 L., Br. 2 Z. 1 L. ;

Adam und Eva am Fuße des Baumes von der verbotenen Frucht essend. Auf diesem Blatt stehen neben dem Zeichen die Worte:

Gourmont excudit. H. 7 Z. 1 L., Br. 4 Z. 4 L.

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