Goupy, Joseph

Goupy, Joseph, Maler und Kupferstecher zu London , übte die
Miniaturmalerei und suchte in seinem kleinen Umfang die Kraft
der Ölmalerei zu erreichen. Seine Vorbilder waren die italienischen
Meister, besonders Salvator Rosa. Er fertigte auch Copien
von Rafael’s Cartons in Hampton Court, wofür ihm der Herzog von
Chandos 300 Pf. St. bezahlte.

Dieser geschickte Künstler ätzte auch mehrere Blätter mit geistreicher Nadel. Besonders gut behandelte er die Landschaft. Das Todesjahr des Künstlers bestimmt Fiorillo in seiner Geschichte der zeichnenden Kunst in England in 1747, Huber aber sagt in seinem Handbuche IX. 215, dass Goupy um 1780 gestorben sei.

Mucius Scävola, der die Hand in das Opferfeuer hält, nach Goupy’s eigener Erfindung. gr. fol. I

Die Carikatur auf die Trinklust des berühmten Händel, mit welchem Goupy in Feindschaft lebte.

Acht Landschaften in Salvator Rosa’s Manier.

Diana mit der Nymphe auf der Jagd, nach Rubens, qu. fol.
Die Predigt Johannes des Täufers, nach S. Rosa; gr. fol.
Zeuxis malt eine nackte weibliche Figur, nach Solimena; qu. fol.
Die Taufe des Eunuchen, nach S. Rosa; qu. fol.

Hieron fordert den Archimedes zur Vertheidigung der Stadt auf, nach S. Rosa; gr. fol.

Die Wahrsager, die Räuber, Tobias, der Traum Jakob’s, vier Landschaften, nach S. Rosa; qu. fol.

Die Berufung des heil. Andreas, nach P. da Cortona; qu. fol.
Capitalblatt,

Die Ansicht des Castel Gandolfo, mit Fernblick auf die Campagna di Roma, nach Bolognese; qu. fol. Capitalblatt.

Piramus und Thisbe in einer Landschaft mit Sturm, nach Poussin. Capitalblatt.

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