Goldstein, Johann Theodor

Goldstein, Johann Theodor, berühmter Landschaftsmaler zu Dresden , aber ein Pole von Geburt, aus Warschau , wo er geboren wurde. Er bildete sich unter ungünstigen Verhältnissen mit regem Streben in Berlin und Dresden und später, 1825, besuchte er zu seiner Ausbildung Italien . Er hat bereits mehrere gediegene Ölbilder geliefert, die sich durch die treue Nachahmung der Natur und durch die warmen, reichen Farbentinten auszeichnen. Seine Landschaften sind phantasiereich, voll Wärme und milden Sonnenlichtes, die fernen Berge, die blühenden Thäler sind von einem milden Hauche umweht, und in den meisterhaft und mit Leichtig-

keit behandelten Bäumen glaubt man oft das Spiel des Windes in den Blättern beobachten zu können. In der architektoni- schen Staffage bewundern wir Monumente einer großen deut- schen Vorzeit, oder solche aus der alten italienischen Glanzperio- de. In dieser gotischen Architektur zeigt er außer dem genauen Detailstudium auch eine ungewöhnliche Meisterschaft in der Per- spektive. Seine mit Fleiss und Leichtigkeit behandelten Gemälde sind im Besitze der Glieder der k. sächsischen Familie und in den Händen vornehmer Kunstliebhaber. Es sind dies italienische Landschaften, merkwürdige Schlösser und altdeutsche Dome. Ei- nen solchen, im Abendsonnenglanze, besitzt H. von Quandt neben der inneren Ansicht des Domes in Meissen , ebenfalls von Goldstein gemalt. Der {{ named_eSachsen erson( text="König von Sachsen", id="240257") }} besitzt neben andern die Ansicht

des Ätna und einen Seesturm: Erinnerung an das mittelme- rische Meer.

Dieser Künstler ist Landschaftsmaler des Königs von Sachsen.

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