Goetkind, Peter „der Alte“ genannt, war ein schlechter Landschafts- maler und der erste Lehrer des Sammet-Breughel. Er gab sich vorzüglich mit dem Gemäldehandel ab, war aber in dieser Hinsicht eine wahre Geissel für junge Künstler, indem er ihnen um eine elende Summe die Gemälde abnahm. Dieser Geizhals, der 1581 starb, hatte einen Sohn gleiches Namens, der von seinem Vater und Großvater mütterlicher Seits, dem Anton von Palermo, die eh- renvolle Weise lernte, sein Glück auf das Unglück junger Künst- ler und auf den Ruin der Kunst in Antwerpen zu gründen. Er
starb 1625 und hinterließ einen Sohn Anton Goetkind. Dieser liess
sich zu Paris nieder und trieb dort einen Gemälde- und Kupferstich- handel. Man nannte ihn in dieser Stadt Antoine Bon-Enfant. Im Jahre 1634 arbeitete der junge Peter de Jode bei ihm, aber nicht lange. Er stach für seinen Verlag den heil. Augustin in Entzük- kung, dessen Stich Van Dyck seiner frömmelnden Schwester zu- eignete. Nach Anton’s Tod kaufte Mariette die Platte und mehrere andere aus der Hinterlassenschaft desselben.
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