Godde, Etienne Hippolyte, Architekt zu Paris, aber 1781 zu Breteuil geboren. Er bildete sich unter der Leitung des Delagarde und bald wurde ihm der grosse Preis zu Theil. Im Jahre
1805 stand er unter Legrand als Inspektor, und erhielt er die
Stelle eines Architecte inspecteur en chef de la 26 section des travaux publics. In dieser Eigenschaft wurde ihm der Auftrag zu Theil, die Pläne, Aufrisse und Durchschnitte der Kirchen in Paris aufzunehmen, zu einem Atlas. Die Zeichnungen, die er nach und nach hierzu ausführte, belaufen sich auf circa 300.
Sein Werk ist ferner: Die Restauration der Kirche in Boves
(Somme ); die Restauration der Cathédrale in Amiens und auch zu
Paris stellte er einige Kirchen her. Von ihm erbaut ist das Seminär von St. Sulpice, die Peterskirche zu Chaillot, Notre-Dame-de-Bonne-Nouvelle zu Paris, und die Kirche St. Denis und du St. Sacrement. Er leitete auch die Arbeiten bei der Vergrösserung der Elisabeths-Kirche und erbaute die Kapelle und das Portal am Eingange in den Göttesacker Pere Lachaise, so wie das Portal des métairie du Sud. Nach seiner Angabe sind auch die Monumente des Marschall Pérignon und der Familie Frochot auf Pere Lachaise errichtet. Er lieferte auch den Plan des neuen Viertels Tivoli , und überdies erbaute er mehrere Hotels und Privathäuser.
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