Gleditsch, Paul

Gleditsch, Paul, Kupferstecher , geb. zu Wien 1793, widmete sich an der k. Akademie unter Leitung des Professors F. Leybold, der Kupferstecherkunst und erhielt 1810 den ersten großen Preis. Der Gegenstand der Preisarbeit war die Madonna mit dem schlafenden Jesuskinder, nach Guido Reni, I. M. der Kaiserin Carulina Augusta

gewidmet, ein großes Blatt. In der Folge unterstützte der Erz- herzog Anton diesen Künstler.

Die übrigen Arbeiten des Paul Gleditsch sind:

Ein Porträt nach Edelink, als Studium.

Die Madonna nach Sassoferrato, nach dem in der gräfl. Fries- schen Gallerie befindlichen Originale.

Die heil. Agnes nach Guercino, dem Erzherzoge Anton gewid- met.

Die Mutter Gottes mit einem Buche in der Linken und dem Je- suskind in der Rechten, nach einem Gemälde del Sarto’s in der k. k. Kunstkammer, 17 Z. hoch und 11 Z. breit, ebenfalls dem Erzherzog Anton gewidmet.

Die heil. Familie, nach einem Rafael’schen Gemälde in der gräfl. Lambergschen Gallerie, dem Erzherzog Anton, dem Beschützer des Künstlers zugeeignet, rühmlich erwähnt in der Wiener- Zeitschrift für Kunst etc. 1823 No. 3. Zu dem bekannten Haas’schen Werke der Belvedere Gallerie ist von der Hand des Gleditsch:

Philemon und Baucis, nach I. Jordaens.

Die Taufe Christi, nach Guido Reni etc. 1823, ferner stach er:

Die heil. Magdalena, nach Baroccio. kl. fol.

Die Madonna nach Carlo Dolce.

Die Taufe Christi nach G. Reni. Preis 28 fl. 48 kr.

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