Glauber, Johann Gottlieb

Glauber, Johann Gottlieb, Landschaftsmaler , jüngerer Bruder und Schüler des obigen, genannt Myrtill. Dieser Künstler arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und auch in Italien war er sehr beliebt. Hier erhielt er wegen seiner angenehmen Idyllen den Beinamen Myrtill. Er malte indessen auch Seehäfen mit Figuren. Man rühmt die Zeichnung seiner Figuren und Thiere, und das frische, wahre Colorit seiner Gemälde.

Dieser Künstler starb zu Breslau 1703 im 47. Jahre.

Bartsch P. gr. V. 308 beschreibt von seiner Hand auch zwei Blätter, die man gewöhnlich dem Joh. Glauber beilegt:

Der Hirt und die Hirtin in einer gebirgigen baumreichen Landschaft, bezeichnet: J. G. G. f. H. 7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 6 L.

Landschaft mit einem vom Sturme zersplitterten Baume, worüber zwei Männer und ein Weib, die Lilie treiben, staunen, nach Poussin, ebenso bezeichnet. H. 10 Z. 6 L., Br. 14 Z. 3 L.

Im Winkler’schen Catalog ist ein Blatt in schwarzer Manier erwähnt, einen Schäfer und eine Schäferin am Fuße eines Monumentes darstellend, und mit Glauber I, F. bezeichnet, was vielleicht Glauber junior fecit bedeutet.

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