Glaeser, Georg

Glaeser, Georg, Maler, der 1710 zu Altdorf bei Nürnberg gebo- ren wurde. Er bildete sich auf der k. k. Akademie in Wien , wo er drei Preise erhielt, und hierauf reiste er nach Rom und Vene- dig. Später besuchte er auch einige Städte Deutschlands und nach sieben Jahren kehrte er endlich ins Vaterland zurück, wo ihn sein Gönner, der Markgraf Friedrich in Bayreuth zum Hofmaler er- nannte. Dieser fand an Glaeser’s Gemälden ein besonderes Wohl- gefallen, und die meisten kamen in seinen Besitz. Der Schloss- brand verzehrte mehrere, und da der Künstler schon 1748 starb, so sind seine Gemälde nicht häufig. In Meusel’s Miscell. XIV. 101

— Wurden sie wegen der Korrektheit der Zeichnung, wegen der ver- ständigen Composition und wegen der Wahrheit und Frische des Colorites gerühmt. Der Verfasser jenes Aufsatzes glaubte, dass es dieser Künstler für seine kurze Lebenszeit zu einem so hohen Grade in der Malerei gebracht habe, wie sehr wenige.

Man hatte den Verdacht, dass Glaeser in Folge von Vergiftung gestorben sei; allein man sagt auch, dass er sich oft dem Genusse

is zur Ausschweifung hingegeben habe; wohl Gift genug zum Untergange.

Glaeser, Kupferstecher . Man hat von einem solchen Künstler sechs Blätter, welche die katholische Hofkirche in Dresden vorstellen,

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