Girardin, Johann, ein italienischer Maler, der mit dem Je- suiten Bouvet nach China ging, weil er glaubte, durch seine Ge- mälde mit religiösen Darstellungen etwas zur Belehrung des chinesischen Kaisers beitragen zu können. Allein seine Bilder fan- den keinen Beifall, und kehrte er wieder zurück und gab 1700 eine Relation du Voyage fait à la Chine heraus.
Girardin, J. S. (auch Gerardin).
Girardin, Alexander Franz Ludwig, Graf von, Historien- und
Landschaftsmaler , wurde zu Paris geboren, und von M. Bi-
dault in der Kunst unterrichtet. Man hat von seiner Hand meh-
rere sorgfältig ausgeführte Bilder, Ansichten und andere Scenen.
Sein „J. J. Rousseau auf der Insel St. Pierre-en-Seine“ wurde von
Maurin lithographiert. Goabet verzeichnet im Dictionaire des ar-
tistes français mehrere Bilder von diesem geschickten Künstler.
Er ist Ritter der Ehrenlegion und des Ordens St. Louis. In der
Biographie universelle wird eines Colonels, Marquis Rene Louis
Girardin erwähnt, der dem J. J. Rousseau in seinem Territorium
von Ermenouville eine Zuflucht gewährte, und hier setzte er ihm
auf einer Insel auch ein Monument. Das erwähnte Gemälde scheint
darauf Bezug zu haben. Von Mesem Girardin hat man ein Werk:
„De la composition des paysages, vu des moyens d’embellir la na-
ture près des habitations, en y joignant l’utile à l’agréable“. Paris
1777, 4. und 1805, 8. Es wurde ins Deutsche und Englische über-
setzt, und noch ist das Buch beliebt. Dieser Girardin starb 1808.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_FYTrAAAAMAAJ