Giovannini, Giacomo Maria, Maler und Kupferstecher , der sich zuweilen auch Jovanninus und Joanninus nennt. Er wurde 1667 zu Bologna geboren, und zu Parma ereilte ihn 1717 der Tod. Sein erster Meister war Jos. Rolli und durch fleißiges Studium erwarb er sich nach und nach den Ruf eines geschickten Künstlers. In späterer Zeit widmete er sich ausschliesslich der Kupferstecherkunst und lieferte eine bedeutende Anzahl von Blättern, die jedoch mehr einen geübten Zeichner, als den gleichkundigen Stecher verrathen. Seine Blätter sind trocken, kalt und monoton, von ängstlicher Zierlichkeit, die er mit seiner Nadel erstrebte. Bartsch, P. gr. XIX. p. 420 beschreibt 44 Stücke.
Der Engel Gabriel verkündet Maria das Mysterium der Incarnation, nach F. Albani; H. 18 Z. 10 L., Br. 13 Z. 4 L.
Die Flucht in Ägypten mit einem Engel, der mit der Fackel leuchtet, nach E. Tuffi, H. 16 Z. 6 L., Br. 21 Z. 4 L.
Die Beschneidung, figurenreiche Composition, nach Guido, mit Dedication an J. Zumbo, H. 15 Z. 6 L., Br. 10 Z.
Christus theilt seinen Jüngern das Abendmahl aus, nach M. A. Franceschini's Gemälde in Coguus Domini zu Bologna : Jac. Joanninus incisor. H. 25 Z., Br. 15 Z. 6 L. I.
Die heil. Jungfrau zwischen St. Hieronymus und Magdalena, nach Correggio’s berühmtem Bilde in Parma, mit Dedication an Franz VII. von Parma, CI97.197.11C. H. 26 Z. 6 L.,
Die heil. Jungfrau auf einem Piedestal von den Heiligen Johann Bapt., Georg, Peter Martyr, und Geminianus umgeben, nach Correggio, mit Dedication an Dorothea Sophia von Parma. CI9:1C97.1C. H. 27 Z. 4 L., Br. 18 Z. 7 L. Selten. -
St. Sebastian am Baumstamme, nach L. Carracci. H. 11 Z. 10 L.
Der Plafond der Benediktiner-Kirche in Parma, nach Correggio, 12 Blätter, die erste Partie von 1—VII, die zweite von I—IV numerirt. H. und Br. 15 Z. Auf dem Titelblatte liest man: Ferdinando Tertio magno Hetruriae, Principi et.. — Jacobus Maria Jovanninus Bononniensissculpsit, Parmae Anno M. DC. Superiorum permissu.
Verschiedene Scenen aus dem Leben des heil. Benno von Lud. Carracci und seinen Schülern in Bologna gemalt, eine Folge von 20 Blättern, von 1—10 numerirt, das Titelblatt nicht. Sie sind von ungleicher Grösse; das Titelblatt 14 Z. hoch, und 8 Z. 6 L. Breite.
St. Benno geht von seinen Eltern weg in die Wüste, nach einer Zeichnung des S. Cantarini. H. 14 Z. 8 L., Br. 7 Z. 7 L. Dieselbe Composition stach er nach L. Garbieri für die obige Sammlung.
Die Seele des St. Benno von Engeln in den Himmel getragen; nach I. Cavedone, schlecht gestochen, und wahrscheinlich eine Jugendarbeit. H. 13 Z. 5 L., Br. 7 Z. 0 L. Diese Composition
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