Gillhérg, Jakob

Gillhérg, Jakob, Maler und Kupferstecher , wurde 1724 in der schwedischen Provinz Würmland geboren und zum gelehrten Stande bestimmt, weshalb er 1746 bis 48 in Upsala den höheren wissenschaftlichen Studien oblag.

Erst im Jahre 1749 fing er an, bei dem Hofintendanten Rehn die Zeichenkunst zu erlernen, und in Führung des Grabstichels

vervollkommnete er sich vornehmlich in Paris , wo er um 1760 an der Akademie der Künste studierte. Nach einigen Jahren kehrte er ins Vaterland zurück, wo er zuerst Dessinateur-Lieutenant bei der k. Fortification und Professor an der Akademie der Künste wurde. In dieser Eigenschaft starb er 1773. In einigen Schriften sind die Nachrichten über diesen Künstler unrichtig. Ein Verzeich- nis seiner vorzüglichsten Werke findet man im allgemeinen schwe- dischen Gelehrsamkeits-Archiv. Darunter sind eine bedeutende An- zahl Bildnisse augesehener Männer, nach Arenius, Kraft, Sergel. Er arbeitete in Crayon- und Röthelmanier. Nikolaus Stahlgreen, nach Lundberg, 4. Maria Gillenstierna, nach Schröder, kl. Fol. Samuel Troilius, Erzbischof von Upsala, nach Lundberg, Fol. Magnus Beronius, Erzbischof von Upsala, nach L. Posch, 1770, ol. Andreas Nordenkranz, nach P. Kraft, 1772, gr. Fol. La Flore de l’opera, nach A. Roslin, . Kopf der berühmten Sängerin La Chantrie, in rother Manier, r. O. Sechs kleine Blätter mit Figuren beiderlei Geschlechts, in rother Manier. Eine männliche Figur nach Vanloo, in Zeichnungs-Manier. Verschiedene Köpfe von Männern und Frauen, nach Rafael, mit P. Fidanza und G. Verhelst geätzt, Fol. und gr. Fol. La belle jambe, nach M. A. Parelle, in Crayon- und Röthel- manier. — Zwei Landschaften nach Boucher, mit Demarteau in Röthelma- nier gestochen,

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