Giesel, Johann August

Giesel, Johann August, Architekt zu Dresden, und geboren da- selbst 1751. Er genoss wissenschaftliche Bildung und bei Hutin übte er sich in der freien Handzeichnung, so wie bei Renner in der praktischen Baukunst, deren Studium er dann für sich selbst fortsetzte. Nach einiger Zeit berief ihn der Prinz Xaver nach Frankreich , um an seinen Gebäuden einige Restaurationen vorzu- nehmen, und dabei fand er auch Gelegenheit unter Chalgrin und Legrand seine Bildung weiter zu verfolgen. Im Jahre 1782 kam er nach Dresden zurück und im folgenden Jahre ernannte ihn Maximilian zum Bauinspektor . In dieser Eigenschaft baute er das neue Portal und das Observatorium am Gartenpalais in der Allee nach der Friedrichsstrasse, und im ganzen Innern traf er Ände- rungen. Die Gartenpavillons sind ebenfalls von seiner Erfindung. Hierauf beschäftigte ihn Prinz Anton und dann berief ihn der Fürst Clary nach Töplitz , um durch ihn im Garten und im Schlosse Veränderungen vornehmen zu lassen. Von ihm erbaut ist auch eine Kirche zu Wolkenburg. Dieser Künstler starb als Baudirektor und Inspektor des königlichen Gartens zu Dresden.

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