Gibson, I., Bildhauer von Liverpool , der zu Ende des 18. Jahrhunderts geboren wurde. Er studierte auf der Akademie der Künste zu London und 1820 ging er nach Rom , um unter Canova seine Bildung zu vollenden. Dieser Künstler war noch 1833 in Rom und hier führte er auch mehrere Werke aus. Im Jahre 1823 sah man von seiner Hand gefertigt zuerst eine reizende Psyche, von Zephyren einpor getragen, und um jene Zeit führte er für den Herzog von Devonshire eine Gruppe mit Mars und Amor aus. Passavant (Kunstreise etc. S. 327) sah in London Gibson’s Nymphe, welche sich die Sandalen bindet, und bei dieser Gelegenheit sagt der erwähnte Schriftsteller, dass Gibson, obwohl seit langer Zeit in Italien , bei allem Talente doch zu keiner objektiven Auffassung der Natur gelangen kann, und dass er überall den Engländer durchblicken lasse. Diese Nymphe gehört Mr. Taylor.
In der technischen Behandlung ist Gibson Meister, und auf die Erreichung von Canova’s Morbidezza verwendet er besonders viel. Gibson ist auch im Portraite sehr beliebt, und er fertigte bereits mehrere gelungene Büsten. Öffentliche englische Blätter sprachen mit grossem Lobe von diesem Künstler.
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